Die Schlackebahn Bochum: Part 2 - Angst, Enge & Überwindung

Die Schlackebahn Bochum: Atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes
Die Schlackebahn Bochum: Atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes
  1. 1 Die Vorbereitung
    1. 1.1 Die Ausrüstung ist gepackt:
  2. 2 Der Kanal – beklemmende Enge
  3. 3 Die Schlackebahn: Der zweite Teil
    1. 3.1 Schlechte Luft
    2. 3.2 Relikte aus dem Krieg
    3. 3.3 Die Werkstätten: Unberührt
  4. 4 Der Weg zurück – Kanal die Zweite
  5. 5 Die Geschichte der Schlackebahn und des Stahlwerks
  6. 6 Von Angst und Überwindung: Viel Spaß beim Lachen
    1. 6.1 Die genauen Gasmesswerte
  7. 7 Infografik und Karten
  8. 8 Der dritte Streich, er folgt sogleich
  9. 9 Eine kurze Bitte

Die Schlackebahn in Bochum: Der für mich mit Abstand faszinierendste Lost Place im Ruhrgebiet, ja in ganz Nordrhein-Westfalen. Einzigartig in ihrer Architektur, tief unter der Erde und teilweise sehr beklemmend. Das spannendste: An diesem verlassenen Ort finden sich noch fast unberührte Relikte aus dem zweiten Weltkrieg, manche bis zu 80 Jahre alt.

Die Vorbereitung

Ein Tag im Mai, Duisburg, 21 Uhr: Gleich geht es los, die Nervosität steigt. Diverse Berichte über den Sauerstoffmangel schießen mir durch den Kopf – mal ist die Rede von 20, mal gar nur von 16% Sauerstoffgehalt in der Luft dieser unterirdischen Anlage.

Die Ausrüstung ist gepackt:

  • Taschenlampe, Kopflampe und Ersatzakkus
  • Kamera, Stativ und zwei Objektive
  • Gasmessgerät für O², CO, CO², H²S und explosive Gase
  • Rucksack, schwere Stiefel, alte Klamotten und eine Mütze
  • Wasser und Kekse – man weiß ja nie, wann man wieder rauskommt ;)

Ich fahre los nach Bochum um meinen Kumpel, der mich heute begleiten wird, abzuholen. Strömender Regen. Eine dreiviertel Stunde, ein mal geblitzt werden und eine kurze Verirrung über den Campus der Ruhr Uni Bochum später, kommen wir an. 23:30 Uhr, immer noch strömender Regen. Stiefel anziehen und los.

Massive Stahlträger: Eingang ist oben dahinter
Massive Stahlträger: Eingang ist oben dahinter

Nach einem kurzen Fußmarsch am Ort des Begehrens angekommen, zwängen wir uns durch das kleine Eingangsloch und die Matsche hinein, huschen unter ein paar mächtigen, rostigen Stahlträgern hindurch und klettern einen kleinen Abhang hinunter. Da sind wir, in der Schlackebahn. Das Gasmessgerät ist gestartet, ich setze die Kopflampe auf und bereite die Kamera vor. Auf gehts.

Wir machen uns direkt auf zum Abstieg eine Ebene tiefer. Dazu durchqueren wir den ersten Teil der Schlackebahn und steigen hinab in den "Kanal". Folgt man diesem für ein paar hundert Meter, gelangt man zum zweiten Teil der Katakomben: Dem Abschnitt mit den Werkstätten, Bunkern und einem Graffiti aus dem zweiten Weltkrieg – einem Graffiti welches den Uhrheber damals durchaus ins Gefängnis hätte bringen können. Später mehr dazu.

Unten im Kanal, die zwei Lichtpunkte: Wir
Unten im Kanal, die zwei Lichtpunkte: Wir

Der Kanal – beklemmende Enge

Wir klettern die beiden Leitern hinunter und finden uns im ersten von vier Abschnitten des Kanals wieder. Nicht mal stehen kann man hier und es steht matschiges Wasser darin. Der Kanal ist wie folgt aufgebaut:

  1. Backsteinmauern, zu niedrig zum Stehen
  2. Backsteinmauern, hoch genug zum Stehen
  3. Massiver Beton, hoch genug zum Stehen
  4. Massiver Beton, zu niedrig zum Stehen

Sobald wir unten sind, checke ich den Sauerstoffgehalt der Luft: Alles in Butter, weiter gehts. Möglichst zügig machen wir uns auf zu jenem Teil der Stollen, in dem man stehen kann. Verflucht beklemmend hier unten und trotz guter Messwerte fühlt sich die Luft nicht gerade frisch an.

Im Verbindungskanal der beiden Bahntunnel
Im Verbindungskanal der beiden Bahntunnel
Jahrzehnte des Wassers: Weiße Sinterablagerungen
Jahrzehnte des Wassers: Weiße Sinterablagerungen

Hundert Meter weiter können wir endlich wieder aufrecht laufen, sind ein bisschen außer Atem. Noch mal so weit und man kann schon wieder nicht mehr stehen.

Ich checke noch mal den Gasgehalt der Umgebungsluft – und tatsächlich: nur noch 20,3% Sauerstoff, auch der CO²-Wert ist erhöht. Schnell weiter zum Aufstieg in den hinteren, unberührteren Teil der Schlackebahn.


Die Schlackebahn: Der zweite Teil

Blick in die eine Richtung des hinteren Teils
Blick in die eine Richtung des hinteren Teils

Wie klettern nach oben, durch einen engen Schacht über eine uralte, rostige Leiter, der schon eine Sprosse fehlt. Da ist er, der zweite Teil der Schlackebahn, endlich sind wir hier – wow!

Der Bahntunnel in den die Leiter führt, ist an beiden Enden zugeschüttet, der einizige Zugang ist dieses Loch – und darüber ragt einer jener Felsbrocken, mit dem die Tunnelenden verstopft sind.

Schlechte Luft

Blick in die andere Richtung: Schlacke-Fülltrichter
Blick in die andere Richtung: Schlacke-Fülltrichter

Auch hier ist das erste was ich mache, ein Check des Gasdetektors: Auch hier nur knapp 20% Sauerstoff. Dazu kommen 1.150 PPM (Parts per Million) Kohlenstoffdioxid. Objektiv betrachtet beides natürlich nicht lebensbedrohlich, aber trotzdem ein ekelaftes Gefühl. Anfangs fühle ich mich so unwohl, dass ich nicht mal Fotos mache.

Nach ein paar Minuten geht es aber: Wir erkunden nun jeden Winkel der Schlackebahn und mit jeder Entdeckung steigt die Begeisterung. Kaum zu glauben, das eine so riesige unterirdische Anlage mitten unter einem so bekannten öffentlichen Ort in Bochum liegt.

Glühende Schlacke kam hier heraus...
Glühende Schlacke kam hier heraus...
...nachdem sie hier hinein gekippt wurde (Hist. Foto)
...nachdem sie hier hinein gekippt wurde (Hist. Foto)

Im hinteren Stück des Stollens hängt noch ein riesiger Fülltrichter aus der massiven Betonwand. Bis vor etwa 30 Jahren rauschte hier die noch glühende, flüssige Schlacke aus dem Stahlwerk, welches sich direkt über den Tunneln befand, direkt in die bereitstehenden Waggons der Schlackebahn. Details dazu: Siehe historisches Foto, es ist ein Original aus genau diesem Werk. Wat ne Maloche...

Relikte aus dem Krieg

Bunkertür: Bei Fliegerangriffen...
Bunkertür: Bei Fliegerangriffen...

Erbaut wurde die ganze Anlage im Zuge einer Stahlwerkserweiterung ab 1934. Schon damals wurde die ganze Anlage – im wahrsten Sinne des Wortes – bombensicher angelegt. Kriegsvorbereitungen ganze fünf Jahre vor dem zweiten Weltkrieg. Es war offensichtlich nicht ganz unbekannt, in welche Richtung es gehen würde.

So findet sich hier unter anderem auch ein Schutzraum aus massivsten Betonwänden (vgl. erstes Foto des Graffitis) mit gasdichter Stahltür inklusive originaler Aufschrift: Bei Fliegerangriffen offen laßen – Tür nur schließen bei Gasgefahr.

Frohe Weihnachten im 2. Weltkrieg
Frohe Weihnachten im 2. Weltkrieg
Gefährliches Graffiti aus dem Krieg
Gefährliches Graffiti aus dem Krieg

Und genau hier verewigte sich wohl auch ein Stahlwerksarbeiter mit einem Graffiti während des Krieges: Frohe Weihnachten.

"Fun"-Fact: Besonders interessant ist hieran, dass die Alliierten damals spezielle Bomben zur Zielmarkierung für nachfolgende Bomber abwarfen – welche wegen ihres Leuchtens auch "Weihnachtsbäume" genannt wurden.

Das Graffiti könnte also durchaus eine zynische Anspielung auf den Kriegszustand gewesen sein, was damals ganz locker als "Wehrkraftzersetzung" durchgegangen wäre und im Gefängnis hätte enden können.


Die Werkstätten: Unberührt

Unterirdische Schusterwerkstatt
Unterirdische Schusterwerkstatt

Der zweitinteressanteste Raum in diesem Lost Place war neben den Haupttunneln eine Art Werkstatt, in der anscheinend bis zuletzt Arbeitsstiefel repariert wurden. Noch heute steckt ein Schuhmachereisen im Schraubstock, noch immer stehen die alten Stiefel auf der Werkbank. Tja, damals war noch nix mit Wegwerfgesellschaft.

Uralte Karbid-Schweißgeräte
Uralte Karbid-Schweißgeräte

In einem weiteren Raum finden sich seltsame "Milchkannen", wie vom Bauernhof – so dachten wir anfangs jedenfalls. Wir untersuchen sie und finden diverse Ventile und Druckkammern – diese Gerätschaften müssen irgendetwas mit Gas zu tun haben. Und tatsächlich: Karbid-Schweißgeräte! Eine Technik die schon in den 1930ern aufgegeben wurde – wieso stehen die Dinger ganze 80 Jahre später noch immer hier?

Exkurs: Man legte ein wenig Karbid in einen Drahtkorb im Inneren dieser Schweißgeräte, welches dann mit etwas Wasser zu Ethin, einem Gas mit dem man Schweißen konnte, reagierte. Wirklich urzeitlich. Mein Großvater hat mir früher von seinem ersten Fahrrad erzählt, welches eine Lampe hatte, die genau so funktionierte.


Der Weg zurück – Kanal die Zweite

Je länger wir hier unten unterwegs sind und fotografieren, desto wohler fühle ich mich, die Anspannung verfliegt. Trotzdem behagt mir der Gedanke nicht noch mal durch den Kanal zu müssen.

Auf dem Rückweg: Kopflampe zerstört die Frise, ich verwackle das Foto. It's a hard knock life.
Auf dem Rückweg: Kopflampe zerstört die Frise, ich verwackle das Foto. It's a hard knock life.

Als wir wieder hinabsteigen fällt mir als erstes auf, dass sich die Luft hier unten tatsächlich besser anfühlt, als im hintersten Winkel der Schlackebahn. Ich glaube sogar einen Luftzug zu spüren, doch wie kann das sein? Entweder ist es Einbildung, oder die Luft der hinteren Schlackebahn ist tatsächlich schlechter, als hier, am tiefsten Punkt der Anlage.

Da wir es nun nicht mehr ganz so eilig wie auf dem Hinweg haben, machen wir noch einige Fotos: Besonders die strahlend weißen Versinterungen (siehe oben), die durch das Wasser der Jahrzehnte entstanden, sind ein tolles Motiv.


Die Geschichte der Schlackebahn und des Stahlwerks

Gerne würde ich an dieser Stelle etwas über die Geschichte des Stahlwerks schreiben. Doch dadurch würde zu viel über den genauen Standort preisgegeben. Wirklich schade, denn seine Geschichte ist unglaublich interessant.

Doch so viel sei gesagt: Mehr als eine historische Erfindung von weltweitem Einfluss wurde hier gemacht. Mehr als eine historische Persönlichkeit der selben Tagweite war schon hier. Und mehr als unrühmlich war seine Geschichte während der insgesamt drei Kriege, die es mitgemacht hat.

Heute merkt man kaum noch etwas davon – es sei denn, man weiß, wo man suchen muss.


Von Angst und Überwindung: Viel Spaß beim Lachen

Eingebrochener Nebenstollen (Verbruch)
Eingebrochener Nebenstollen (Verbruch)

So liebe Freunde, jetzt dürft ihr mich noch ein wenig auslachen. Denn nach all den Geschichten über die sauerstoffarme, CO²-haltige Luft dort unten hatte ich ne gehörige Portion Schiss, bis in die letzten Winkel der Schlackebahn vorzudringen. Und wir haben es auch tatsächlich erst getan, nachdem wir einen Gasdetektor am Start hatten. Obwohl wir natürlich nicht die ersten Menschen dort unten waren.

Gasmessgerät: Im vorderen(!) Teil der Schlackebahn
Gasmessgerät: Im vorderen(!) Teil der Schlackebahn

Und trotzdem: Wäre mein Kumpel nicht direkt nach dem Betreten der Bahntunnel, mit den Worten "Dann gehn wa aber jetzt direkt runter, ne?!", zum Kanaleingang gestapft ...ich weiß nicht, ob ich tatsächlich hinab gestiegen wäre. Und auch als wir schon unten waren, wäre ich anfangs am liebsten auf dem Absatz wieder umgekehrt. Aber im ersten Teil des Kanals wärs dafür sowieso zu eng gewesen.

Doch die Überwindung hat sich gelohnt: Der mit Abstand faszinierendste "Lost Place", den ich bisher fotografieren durfte. Allein die historischen Relikte sind schon eine "Exploration" wert.

Die genauen Gasmesswerte

Falls jemand genau so viel Schiss in der Buchse hat wie ich und wissen möchte, was wir genau gemessen haben:

Sauerstoff (O²): Knapp 20% (Normal wären ca. 21%)
Kohlenstoffdioxid (CO²): 1.150 PPM (Normal wären ca. 380 PPM)
Kohlenstoffmonoxid (CO): 1 PPM (Normal wäre annähernd nichts)
Schwefelwasserstoff (H²S): Nix :)
Explosive Gase: Nix :)

Diese Werte gelten für den hinteren Bereich und den Kanal. Im vorderen Teil war die Luft genau wie über Tage, nur viel stickiger.

Disclaimer: Nicht nur weil mein Gasmessgerät nicht kalibriert war – aber eben auch deswegen – übernehme ich keinerlei(!) Garantie für die gemessenen Werte! Dazu kommt, dass sich solche Dinge mit der Zeit ändern können!


Infografik und Karten

Ich habe mich spaßeshalber mal im Bau einer Infografik versucht. Sie enthält unter anderem eine illustrierte Karte der Schlackebahn und ihrer Tunnel, so dass Ihr genau sehen könnt, welches Foto wo entstanden ist. Viel Spaß damit!

Infografik der Schlackebahn mit Karten der versch. Ebenen
Infografik der Schlackebahn mit Karten der versch. Ebenen

Der dritte Streich, er folgt sogleich

Neben einigen weiteren, befindet sich in der Nähe nocheine andere Stollenanlage, deren älteste Teile bereits lange vor dem Jahr 1900 erbaut wurden. Versorgungstunnel zur Verbindung verschiedener Werkshallen, teilweise sogar verschiedener Werksgelände.

Verfüllter Neben- bzw. Blindstollen der Schlackebahn
Verfüllter Neben- bzw. Blindstollen der Schlackebahn
Ein zusammengerosteter Klumpen Kette
Ein zusammengerosteter Klumpen Kette

Wir haben zwar schon mal einen Blick hineingeworfen, aber da es schon weit nach Mitternacht war, noch nicht alles erkundet und auch nicht fotografiert. Der dritte Teil dieser Serie wird sich dann diesem Stollenssystem widmen.

Und das gibt es beim nächsten mal: Tunnel in denen alte Loren – eine speziell für den Munitionstransport – rostig auf ihren Schienen stehen, ellenlange und uralte Stollen und Verbindungsschächte. Next Time. Falls Du dann eine E-Mail erhalten möchtest, trage dich einfach hier ein.


Eine kurze Bitte

Zum Schluss noch eine Frage: Magst Du solche längeren, detaillierteren Artikel, eventuell sogar mit einer Infografik zur jeweiligen Location? Oder ist Dir das zu viel des Guten und eher ermüdend beim Lesen?

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn du mir kurz einen Kommentar dalassen würdest, ob in Zukunft mehr solcher langen Stories erscheinen sollen, oder ob es Dir kurz und knackig lieber ist. Natürlich freue ich mich immer auch über Ergänzungen, eigene Erfahrungen und Kritik – immer raus damit!

Wie üblich hoffe ich, dass der Ausflug in die Schlackebahn – den für mich bisher spannendsten aller Lost Places – auch Dir Spaß gemacht hat! Mich jedenfalls hat sie gepackt. Da hat sich auch das Geblitztwerden auf der Hinfahrt gelohnt.

Weiterhin viel Spaß beim Urbexen, liebe Freunde!

Erscheinungsdatum

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8 Kommentare

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  1. MickaMicka |

    Hi Finn,

    zu deiner Frage. Ja, ich mag diese längeren, detaillierteren Artikel. Und die Infografik ist Top. Gefällt mir sehr gut! Weiter so!

    Grüße
    Micka
    Team Deep Darknesss

    1. Finn (SagtMirNix)Finn (SagtMirNix) |

      Hi Micka,

      vielen Dank für Deine Einschätzung! Freut mich sehr zu hören :)

      Viele Grüße,
      Finn

      P.S.: Habe leider ganz vergessen auf deine letzte Mail zu antworten, wird gleich gemacht!

  2. Petzz
    Petzz |

    Hallo,
    ich bin begeistert von deinem Artikel. wie immer alles sehr gut beschrieben und um auf deine Frage einzugehen ich find die Länge des artikels und die Skizzen/Karten super! Genau das was einem so großen Lost Place auch gerecht wird. allerdings ist bei Karten immer das Potenzial recht groß das man zu viel verraten könnte. Im Grunde aber eine tolle Idee. Ich hoffe das ich diesen Lost Place auch mal besuchen kann.
    Hättest du eventuell noch Tipps bezüglich des Gasmessgerätes? in Richtung Preis Ausführung zb.

    Gruß Peter

    P.S. du bekommst demnächst mal eine Nachricht per Mail bezüglich eines alten Bergwerks im Waldgebiet nahe Recklinghausen. ;) eventuell ist das was für dich falls du es noch nicht kennst.

    1. Finn (SagtMirNix)Finn (SagtMirNix) |

      Hi Peter,

      danke sehr für dein Feedback!

      Mir hat's auch Spaß gemacht diesen verlassenen Ort mal etwas genauer zu beleuchten. Werde ich dann in Zukunft (wenn die jeweilige Location das hergibt) öfter mal machen :)

      Wie es mit der Zugänglichkeit der Schlackebahn momentan aussieht weiß ich leider nicht, unsere "Exploration" ist ja schon ein paar Tage her. Davor war der Eingang nämlich auch schon mal zugemauert.

      Bzgl. eines Gasmessgerätes:
      Was für Urbex-Zwecke wichtig ist, ist das es Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonoxid, Methan und gegebenenfalls vielleicht auch noch Schwefelwasserstoff messen kann.

      Das könnte z.B. das Micro 5 IR oder das Dräger X-AM 5600. Beide sind neu aber unglaublich teuer (irgendwas um 1.000 Euro), weswegen ich meins (das Micro 5 IR) gebraucht gekauft habe. Und Du solltest definitiv auf das Alter der verbauten Gassensoren achten, da diese mit der Zeit "ablaufen" und dann nicht mehr genau messen können. Kalibriert werden muss es auch von Zeit zu Zeit.

      Würde mich über deine E-Mail sehr freuen, Altbergbau finde ich auch äußerst interessant! Und die Grube in Recklinghausen kenne ich auch noch nicht.

      Viele Grüße,
      Finn

  3. None
    None |

    Toller Artikel, gerne mehr in dieser Art in Zukunft!
    Hast dir dein Ad-Block Whitlisting verdient ;)

    1. Finn (SagtMirNix)Finn (SagtMirNix) |

      Hallo!

      Wow, danke! Selten einen so positiven Kommentar gelesen!

      Ich habe aber auch absolut kein Problem damit, wenn Leute einen Werbeblocker benutzen :) Viel Geld kommt durch die Bannerwerbung sowieso nicht rum :D

      Viele Grüße!

  4. Frank Wittmann
    Frank Wittmann |

    Ganz Toll geschrieben / beschrieben. Bitte weiter so

    1. Finn (SagtMirNix)Finn (SagtMirNix) |

      Herzlichen Dank, freut mich wirklich sehr!

      Viele Grüße!

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